top of page
Die aktuellsten Beiträge
Suche


Tagebucheintrag - Eine Reise nach Straßburg im 21. Jahrhundert
Tagebucheintrag - Eine Reise nach Straßburg im 21. Jahrhundert Ich sitze im Innenhof des Cafés Panacée und trinke einen Espresso. Bisweilen schuldet ein Leben den banalsten Zufällen den größten Dank. Drei vor zwei fährt mein Zug nach Straßburg ab. Ich genieße den Platz auf der Bank unter dem belaubten Baum und warte in dessen Schatten, dem der fruchtbare Baum sein langes Leben verdankt. Zwölf Uhr dreißig ist es jetzt. Mein Glaube an die Anzeige des Smartphones ist fast unersc
5. Mai2 Min. Lesezeit


Belle-Vue - Kurzes Intermezzo
Belle-Vue - Kurzes Intermezzo Wir warten seit Tagen auf die neue 5G Box, die uns unbeschränktes Datenvolumen verspricht - heute soll sie kommen -, sodass wir über WLAN wieder Angebote der Streaming Dienstleiter und Videos konsumieren, online Spiele spielen können und ich mich seit mehr als einem Monat beim Herunterladen von wissenschaftlichen Zeitschriften, bei Hintergrundaktualisierungen von Apps auf Smartphone und Tablet und beim Surfen im Internet auf enzyklopädischen Seit
28. Apr.2 Min. Lesezeit


Le Grand Bleu
Le Grand Bleu Was war, was sein wird, was ist, Sternenstaub und Gaspartikel Sausen, wirbeln, finden sich, Nur Du und ich gewiß? Dem Kosmos du gleichgültig bist. Im Kosmos Du gleich gültig bist, Das wir gleich gültig ist. Nur Du und ich gewiß! Entbehrlich wir begehren, Lachen, weinen, singen, tanzen, Folgen der Flamme, Dem Licht in uns Oder der Fackel der Toren. Streben manchmal vergebens, Setzen uns Ziele oder auch nicht. Leiden, bisweilen im Sturm in der Brandung, Schauen au
21. Apr.1 Min. Lesezeit


Minimalismus Teil 2 - Das Essentielle
Minimalismus Teil 2 - Das Essentielle Ich las vor Kurzem eine Passage in Marcel Prousts Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit - Teil 2 - Im Schatten junger Mädchenblüte“. Der Ich-Erzähler beschreibt, wie er beim ersten Hören nur ein Bruchteil der Größe und Schönheit eines musikalischen Werkes wahrnahm, das Offensichtliche und erst beim zweiten, dritten Hören die Schönheit und Meisterschaft der komplexeren Tonfolgen erkannte, schätzen und lieben lernte, wie die komplex
17. Apr.2 Min. Lesezeit


Kintsugi - Der Holzuntersetzer „Schön dass Du da bist“
Kintsugi - Der zerbochene Holzuntersetzer „Schön dass Du da bist“ „Wabi-Sabi est un concept esthétique et spirituel qui célèbre l‘ imperfection des choses.“ (Online Shop: Univers du Japon) L'art du kintsugi, qui consiste à souligner d'or les failles d'un objet cassé au lieu de les masquer, s'inscrit dans le courant du wabi-sabi en invitant à admirer l'imperfection des fêlures de l'objet. Les bols anciens, abîmés et réparés selon la technique du kintsugi, sont particulièreme
13. Apr.2 Min. Lesezeit


In der dinglichen Welt
In der dinglichen Welt In der dinglichen Welt das Messer über das Brot gleitet Die Butter auf die Brotscheibe streicht Die Marmelade auf der Fläche verteilt Ein Mann sich das Marmeladenbrot einverleibt In der dinglichen Welt Der Hammer den Nagel trifft, der in der Wand stecken bleibt Die Axt den Baum, der beim zwölften Schlag fällt Das Beil den Stamm von Zweigen befreit Die Säge den Stamm zerkleinert In der dinglichen Welt Der nasse Pinsel die Farbe an der Wand zurücklässt Di
24. März1 Min. Lesezeit


Warum lest ihr Romane von Menschen, die unsere schöne Welt schon lange verlassen haben?
Warum lest ihr Romane von Menschen, die unsere schöne Welt schon lange verlassen haben? Wissenschaftliche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Menschen, die mehrere Sprachen sprechen, langsamer altern. Ob das Lesen von Romanen den Alterungsprozess ebenso verlangsamt, weiß ich nicht. Breiter erforscht sind die Auswirkungen von Sport auf die Lebensdauer und die Gesundheit im Alter einschließlich des damit verbundenen kognitiven Niedergangs. Muskeln setzen während und nach ausre
8. Feb.4 Min. Lesezeit


Für Dich
Für Dich Markt und Straßen stehn verlassen Alles sieht so festlich aus. Die Seele sitzt im Bollerwagen, rattert wie auf Kopfsteinpflaster, saufend, raufend, Zähne fletschend Träume webend, doch vergebens, sucht sie das Glück im Einerlei, wabert hoffend, bangend, manchmal frei im abgrundtiefen Niemandsland. Ist die Jugend schon vorbei? An den Fenstern haben Frauen Buntes Spielzeug fromm geschmückt. Und ich wandre aus den Mauern Bis hinaus ins freie Feld. Weltumfangend Trostges
22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Im Anfang war das Wort
Im Anfang war das Wort - 16.12.2025 „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ So beginnt das Johannes Evangelium. Vermutlich habe ich den Satz das erste Mal in einem Gottesdienst gehört. Er begleitet mich seither im Leben. Wie entsteht aus einem Apfelkern ein Apfelbaum? War im Anfang das Wort, der DNA-Strang im Apfelkern, Eiweißmoleküle, so angeordnet, dass man sie als Information interpretieren kann, als Wort, das unter günstigen Umgebungsbe
16. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Im Nichtstun
Im Nichtstun Im Halbdunkel der Dämmerung glimmen Worte verlegen im Bewussten verloren, tastend erfühlen die Fingerkuppen die Wärme, Erhabenheit suchend im Meer des ewigen Rauschens. Lauschend übt sich die innere Stimme in der Stille der Sinne, suchend den Sinn, das Bildnis, die Melodie, eine Schwingung, die trägt.
10. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Tagebucheintrag - 25.11.2025
Tagebucheintrag - 25.11.2025 Die Wolken hängen tief, die Blätter der Laubbäume sind längst von den Bäumen gefallen. Ich gehe spazieren, weil ich es kann. Ich kann es, weil ich gerade nicht fremdbestimmt bin. Ich kann es, weil es nicht regnet. Ich gehe spazieren, weil ich es will. Doch was schreckt mich der Regen? Die Luft ist rein. Ich will es, ich weiß nicht warum. Es regnet nicht, noch nicht. Das Laub auf den Wegen, ist am Verwesen. Ich laufe Gefahr zu gleiten. kann das Ris
25. Nov. 20251 Min. Lesezeit


19.11.2025 - Prokrastination im Strudel des Bewusstseinsstroms
19.11.2025 - Prokrastination im Strudel des Bewusstseinsstroms Ich verspüre den inneren Drang, einen Text zu schreiben, die Worte über das Blatt fließen zu lassen, doch es gibt heute noch anderes zu tun. Allmählich erblindet die Wohnung, sieht kaum noch, was vor sich geht, fast alle Lampen haben den Geist aufgegeben. Ein großer Bruder brauchte schon eine Spezialkamera, um zu wissen, was wir tun, wenn wir offline sind. Eine unbeleuchtete Wohnung ist tagsüber nichts Schlimmes.
21. Nov. 20255 Min. Lesezeit


Mein Herz steht still
Mein Herz steht still Welche Fragen bleiben offen, Welche Antworten verbieten sich? Wenn ich daran denke, Wer entscheidet? Sicher kein Zufall! Doch keiner weiß. Steht nicht irgendwo alles geschrieben? Deine Worte nicht mehr sind als Sandkörner in der Wüste verlorener Herzen. Warum wünsche ich, dass Licht das Dunkle erleuchte? Was fände ich vor und Wollte ich sehen? Welche Antworten fürchteten wir? Warum stellen wir Fragen? Die richtigen Antworten sich verbietend, streuen Antw
10. Nov. 20251 Min. Lesezeit


Über Schönheit
Über Schönheit Ich schreibe über Schönheit, weil mir der Sinn danach steht. Ich will keine 5.000 Jahre Geistesgeschichte überholen und vor allem keine wissenschaftliche Abhandlung über Ästhetik formulieren; ich schreibe vor dem Hintergrund, dass ich mich keines besonders edlen Geschmackes zu rühmen würdig fände. Wer mich kennt, würde mir uneingeschränkt zustimmen; das mag ich mit der ein oder anderen Geistesgröße gemein haben. Wenn man von Schmetterlingen absieht, geraten Ins
13. Okt. 20252 Min. Lesezeit


La Gomera, 25.09.2025
La Gomera, 25.09. 2025 Für die Eine im Herbst verwesende Blätter so himmlisch duften, die andere im milden Süden blühende Sträucher...
25. Sept. 20251 Min. Lesezeit


Meine Mimose
Meine Mimose Was kann man(n), was kann frau der Natur heute noch abgewinnen? Einander? Manchmal? Vielleicht? Etwas dazwischen? Pixel?...
25. Aug. 20251 Min. Lesezeit


Was soll da werden?
Was soll da werden? Im Lärm des Presslufthammers träumen? Im Dämmerzustand nach durchwachter Nacht, Das Grübeln kein Ende nimmt. Die...
21. Aug. 20251 Min. Lesezeit


Mit mangelndem Ernst im Dasein verstrickt
Mit mangelndem Ernst im Dasein verstrickt Irgendwann, Fängt jeder Motor zu stottern an. Irgendwie, Hilft das Verständnis...
14. Aug. 20252 Min. Lesezeit


Die Kunst der Verführung
Die Kunst der Verführung Auf dem Weg zum Ruhm, Und sei er auch noch so bescheiden, Reicht Dir immer der Teufel die Hand, Die Teufel in...
7. Aug. 20251 Min. Lesezeit


In einer Sekunde
In einer Sekunde In einer Sekunde die Seele verbrennt, Kein Trost, keine Klage, kein Kreischen uns hilft. Aus der Asche der Seele die...
24. Juli 20251 Min. Lesezeit
bottom of page