Wie auch immer Du lebst
- 8. März
- 1 Min. Lesezeit

Wie auch immer du lebst
Ob du schreibst oder nicht,
Du stirbst sowieso,
Ob du malst oder nicht,
Du stirbst sowieso.
Ob du musizierst oder nicht
Du stirbst sowieso,
Ob du reist oder nicht,
Du stirbst sowieso.
Egal, was du tust,
Du stirbst sowieso,
Egal, wo du lebst,
Du stirbst sowieso,
Egal, was du isst,
Du stirbst sowieso,
Egal, was du trinkst,
Du stirbst sowieso.
Ob du lachst oder weinst,
Du stirbst sowieso,
Ob du wachst oder schläfst,
Du stirbst sowieso.
Ob du liebst oder nicht,
Du stirbst sowieso,
Wer auch immer dich liebt,
Stirbt sowieso.
Wie auch immer du lebst,
Kein Band du mehr spürst,
Warum auch immer,
Ohne Wasser und Strom,
Ohne Netz, ohne Boden,
Kein Lampenlicht deine Seele erhellt,
die Stift oder Pinsel dir führt,
Deren Spuren Seelen bewegt.
Im schuftenden Streben,
Unter strömendem Regen
Du hoffst auf ein Beben,
Das Wunder der duftenden Rose,
Die noch Tage in der Vase
Ihre Besucher betört.


