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Ungeduld im Herzen

  • 3. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Ungeduld im Herzen

Ungeduldig sucht‘ er den Weg, solange er strebte

Bewegte die Glieder so schnell das Herz es verlangte

Hoffte, bangte, genoss, gebot, raubte und wurde bestohlen

Betrogen betrog er, verlogen log er ihr und der Welt ins Gesicht

Solange er strebte, die Leere zu füllen mit wertvollem Müll.

Ungeduldig sucht‘ sie den Weg, solange sie strebte

Bewegte die Glieder so schnell das Herz es verlangte

Hoffte, bangte, genoss, gebot, raubte und wurde bestohlen

Betrogen betrog sie, verlogen log sie ihm und der Welt ins Gesicht

Solange sie strebte, die Leere zu füllen mit wertvollem Müll.


Eh‘ mich die Worte für immer verlassen

Die lieblichen Engel entschwinden im Nichts

Die Sterne ein letztes Mal funkeln

Ein letzter, köstlicher Tropfen meinen Gaumen benetzt

Ein freundliches Lächeln mich noch einmal wärmt

das kalt werdende Herz im Dunkeln

Der dahin welkenden Brust

Tödlich getroffen, tödlich verletzt

Von des hektischen Lebens Überdruss.


Bevor die Rose duftet wie glasklares Wasser

Der Teufel mich holt in dunkler Nacht

Meine Stimme den Raum füllt, mir völlig fremd

Erschütternd ich bebe im letzten Hemd

Wörter verpestend den friedlichen Raum

Wörter des Teufels in mir, der mein Werden bewacht

Herauspurzeln mit wildem Geschrei

Die Dornen der Rosen sich bohren ins Fleisch

Bis mich endlich keiner mehr kennt.


Ungeduld im Herzen

Reimt sich auf Schmerzen

Das weißt du wie ich

Und jedes banale Gedicht.

Ein freundliches Lächeln der Worte müde

Ein kalt werdendes Herz

In der dahin welkenden Brust

Schenkt dir die Dorne der Rose

Noch vor dem schwärenden Tode

Vielleicht den erlösenden Stich.



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